Kandidatenprospekt
Hier können Sie meine Bewerbung als Bürgermeister von Aßling nachlesen oder downloaden.
Nur gemeinsam gestalten wir die Zukunft von Aßling.
Mit Erfahrung, Leidenschaft und einem klaren Blick für das,
was unsere Gemeinde im Landkreis Ebersberg wirklich braucht.
Für ein gelingendes Gemeindeleben sind nachfolgende Punkte gleichermaßen wichtig:
Gute Zusammenarbeit klappt nur im Miteinander-Reden. Daher sehe ich die Kommunikation grundlegend als Schlüssel für Vertrauensbildung und Transparenz. Ich stehe für eine offene, ehrliche und regelmäßige Kommunikation – zwischen Bürgermeister, Verwaltung, Gewerbe, Vereinen und der Bürgerschaft. Wichtige Themen wie z.B. Sportgelände oder Kanalbau müssen verständlich erklärt und mitgeteilt werden.
Deshalb möchte ich zusätzlich zu den VG-Nachrichten auch Social Media nutzen, um schneller und direkter zu informieren.
Ebenso müssen Veranstaltungen vor Ort zu aktuellen Themen wesentlich öfter stattfinden.
Ich bin ein nahbarer Mensch und komme gerne mit den Menschen ins Gespräch. Zuhören, Fragen stellen, verstehen und gemeinsam Lösungen entwickeln – das ist mein Anspruch an Kommunalpolitik.
Als Familienvater weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig gute Bildungs- und Betreuungsangebote für das Leben in unserer Gemeinde sind. Unser Schulstandort mit Grund- und Mittelschule ist für Aßling von zentraler Bedeutung. Ich werde mich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass er auch in Zukunft stark und attraktiv bleibt. Die Sanierung und der barrierefreie Ausbau der Mittelschule in den letzten Jahren waren wichtige Schritte und haben unseren Schulstandort für die Zukunft gerüstet.
Ein zentrales Projekt ist der Neubau des Gebäudes für die Mittagsbetreuung für unsere Grundschulkinder, der bis Ende 2026 fertiggestellt werden soll. Hier geht es nicht nur um moderne Räume, sondern vor allem um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Qualität der Betreuung, die unsere Kinder verdienen.
Ebenso wichtig ist mir auch die Betreuung unserer Kleinsten. Mit drei bestehenden Kindertagesstätten und einer weiteren Kita, die im neuen Baugebiet Glonner Straße entstehen soll, sorgen wir dafür, dass alle Kinder einen Betreuungsplatz bekommen. Von Bedeutung ist vor allem, dass die Angebote möglichst flexibel, familienfreundlich und mit qualifiziertem Personal ausgestattet werden.
Mein Ziel ist es, dass alle Kinder und Familien in Aßling nach Möglichkeit unterstützt werden – mit verlässlichen Öffnungszeiten, guter Betreuung und einer engen Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Schule und Vereinen. Denn starke Familien sind das Fundament unserer Gemeinschaft.
Was unsere Lebensqualität in Aßling ganz wesentlich prägt, ist das vielfältige Engagement in unseren vielen und unterschiedlichen Ortsvereinen. Unsere Vereine sind lebendige Treffpunkte, die das Miteinander in unserer Gemeinde stärken und bereichern. Deswegen möchte ich ein jährliches Treffen aller Vereinsverantwortlichen einführen, zum Austausch über Veranstaltungen, zur Koordination und auch zur Information über Themen wie Vereinsrecht, GEMA oder Datenschutz, um einen echten Mehrwert zu schaffen. Es geht nicht ums Verhindern – es geht ums Ermöglichen!
Neben unseren Vereinen bieten auch Volkshochschule, Musikschule oder KulturBahnhof und weitere Initiativen ein vielfältiges Angebot an.
Neben dem Vereinsleben ist auch die Weiterentwicklung unserer Infrastruktur entscheidend für die Zukunft Aßlings. Ein zentrales Projekt ist die neue Sportanlage. Wir brauchen eine Lösung, die machbar ist und den Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird – mit drei Fußballplätzen, Umkleiden sowie Bewegungs- und Aufenthaltsraum. Die ursprünglich größere Lösung ist finanziell aktuell nicht umsetzbar. Deshalb setzen wir auf eine kostengünstige Bauweise, gegenfinanziert durch Wohnbebauung am Büchsenberg und Fördermittel vom Bayerischen Fußballverband. Entscheidend ist jetzt, die Finanzierung zu sichern, damit das Projekt weiter vorankommt – genau hier werde ich ansetzen.
Genauso wie wir Verantwortung für die älteren Generationen übernehmen, tragen wir große Verantwortung für die kommenden Generationen. Beruflich war ich bisher im Bereich der Wärmeenergieversorgung tätig – ein wichtiger Baustein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Als Verantwortungsträger in einem Unternehmen für Wärmeenergie-Contracting bringe ich Erfahrung im Bereich der nachhaltigen Wärmeversorgung mit.
Wir setzen als Energieträger bereits heute über 85 % auf Holz – in Form von Hackschnitzeln oder Pellets. Diese erneuerbaren Rohstoffe ermöglichen eine klimafreundliche und regionale Energieversorgung. Durch die Nutzung regionaler Energieträger wie Holz aus heimischen Wäldern bleibt die Wertschöpfung in unserer Region und stärkt unsere lokalen Betriebe. So profitieren nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch unsere Wirtschaft und Gemeinschaft.
Weitere Punkte, für die ich mich einsetze, sind beispielsweise der Ausbau der Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge, die Weiterentwicklung und Vernetzung unseres Radwegenetzes (auch auf Kreisebene!) oder die konsequente Unterstützung unserer Mittelschule Aßling, die im Oktober 2025 als Klimaschule ausgezeichnet wurde und damit ein starkes Zeichen für nachhaltige Bildung und Umweltbewusstsein in unserer Gemeinde setzt.
Zu einer starken Gemeinschaft gehören alle Generationen! Unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sind ein wichtiger Teil davon.
Unsere Seniorinnen und Senioren haben Aßling über viele Jahre geprägt. Mit dem geplanten Seniorenheim an der Glonner Straße schaffen wir einen Ort, der mehr ist als nur eine Pflegeeinrichtung – ein Platz für Begegnung, Teilhabe und Lebensqualität. Mir ist wichtig, dass ältere Menschen in Aßling Unterstützung und Wertschätzung erfahren, aktiv am Gemeindeleben teilhaben können und dass wir uns des Themas Barrierefreiheit weiterhin engagiert annehmen.
Aßling steht vor großen Herausforderungen. Eine der wichtigsten Aufgaben sehe ich darin, unsere finanzielle Situation zu verbessern und den Gemeindehaushalt zu stabilisieren. Wir haben in den letzten Jahren viel Geld in die Entwicklung neuer Baugebiete investiert. Es ist höchste Zeit, diese Projekte zügig voranzubringen. Nur wenn wir hier Tempo machen, können wir zeitnah die Potenziale heben und notwendige Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen generieren, um unsere Schuldenlast zu verringern und wieder etwas mehr Spielraum zu gewinnen.
Bei den Finanzen gilt für mich ein klarer Grundsatz:
Sparsamkeit da, wo es möglich und sinnvoll ist – Investitionen dort, wo sie notwendig und zukunftsweisend sind. Eine Pflichtaufgabe ist beispielsweise der Bau unserer Mittagsbetreuung. Das belastet unseren Haushalt enorm und das müssen wir finanziell erst einmal schultern.
Trotzdem sind auch manche Maßnahmen außerhalb der Pflichtaufgaben sinnvoll, da sie von unschätzbarem Wert für unsere Gemeinschaft sind. Die Förderung von Sport und Bildung im außerschulischen Raum – etwa durch musische Bildung, Erwachsenenbildung oder kulturelle Angebote – sind wichtige Beiträge zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, genauso wie der Erhalt unserer kulturellen Identität. All das verdient trotz schwieriger finanzieller Verhältnisse unsere Wertschätzung und Unterstützung.
Zur finanziellen Stabilisierung der Gemeinde sind Gewerbebetriebe und Unternehmen unverzichtbar. Ich setze mich dafür ein, neue Gewerbeflächen zu lokalisieren, aktiv entsprechende Flächen zu suchen und passende Betriebe zu gewinnen – nicht um jeden Preis, sondern mit Blick auf unser Ortsbild und unsere Infrastruktur, jedoch ohne Denkverbote wie vielleicht ein interkommunales Gewerbegebiet. Warum sollen wir an der Gemeindegrenze aufhören zu denken? Unsere Nachbargemeinden haben die gleichen Herausforderungen.
Gleichzeitig müssen wir als Gemeinde unsere bestehenden Betriebe mehr unterstützen. Ich möchte einen regelmäßigen Austausch aller Gewerbetreibenden einführen – als Plattform für Kommunikation, Gespräche, Vernetzung, Ideen und Zusammenarbeit – zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Aßling.
Bürgernah und effizient in der Kommunikation und der Bewältigung täglicher Aufgaben. So muss auch unsere Verwaltung aufgestellt sein. Ich setze mich für schlanke Prozesse, mehr digitale Angebote und den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz ein. Es geht darum, Abläufe zu vereinfachen und effizienter zu sein im Hinblick auf die Dienstleistungen am Bürger. Als Bürgermeister bin ich der verlängerte Arm der Bürgerinnen und Bürger in die Verwaltung, nicht der verlängerte Arm der Verwaltung!
Mit einer modernen und bürgernahen Verwaltung schaffen wir die Grundlage, um zeitnah die Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger unterstützen zu können, gerade im Bereich Familie, Bildung und Betreuung.
Der geplante Bau des Brenner-Nordzulaufs betrifft alle Bürger des Aßlinger Gemeindegebiets. Die Entscheidung über eine Trasse trifft der Bund, das müssen wir ehrlich anerkennen und auch so benennen. Für unsere Gemeinde bedeutet das eine große Herausforderung: Die Diskussionen sind sehr emotional, denn es geht um persönliche Betroffenheiten, den Erhalt von Lebensqualität, um Lärmschutz und den Schutz von Natur und Landschaft.
Bei der Erarbeitung der Kernforderungen haben wir versucht, möglichst viel Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen. Auf die Umsetzung der im Katalog beschriebenen Forderungen zu drängen und diese einzufordern, ist Aufgabe des Bürgermeisters. Hier werde ich mit Nachdruck dafür einstehen, dass wir für alle Betroffenen das Beste aus der Situation machen.
Viele für Aßling wichtige Themen (beispielsweise Öffentlicher Personennahverkehr, Abfallwirtschaft, Kreisstraßen, Radwege etc.) werden auf höherer Ebene diskutiert und entschieden; nämlich im Kreistag. Deshalb kandidiere ich auch für den Kreistag des Landkreises Ebersberg (Listenplatz 29 der CSU-Kreistagsliste). Warum? Weil ich überzeugt bin: Aßling braucht eine starke Stimme im Kreistag. Die letzten zwölf Jahre haben gezeigt, dass ohne Vertretung des Bürgermeisters im Kreistag wichtige Informationen verloren gehen. Entscheidungen werden ohne Kenntnis der Aßlinger Bedürfnisse getroffen. In den vergangenen sechs Jahren war nicht einmal ein Mitglied des Gemeinderats im Kreistag vertreten.
Als gewählter Bürgermeister werde ich mich auf Gemeindeebene und im Kreistag sachlich, engagiert und mit dem Blick für Aßling einsetzen.
Bürgerinnen und Bürger über ihre Erwartungen und ihr Vertrauen
Eindrücke aus unserer lebendigen Gemeinde im Landkreis Ebersberg
Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen.
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